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Teatron Theater
Postfach 5129
59801 Arnsberg
Telefon 02931 - 22 96 9
Fax 02931 - 22 96 9
20 .2. 2006
Teatron-Theater überzeugte mit neuem Ein-Personen-Stück „JederMannHeld"
Odyssee mit viel Tempo und Witz

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Westfälische Rundschau

Dem kleinen Arnsberger Teatron Theater ist wieder ein großer Wurf gelungen. Bei den beiden Premierenvorstellungen von „JederMannHeld. Eine Odyssee" in der Kulturschmiede ernteten Darsteller Yehuda Almagor und sein Team stehende Ovationen.
75 Minuten dauerte der schweißtreibende Parforce-ritt, bei dem Yehuda Almagor mehrfach sich selbst fesselte, unablässig jedoch sein Publikum. Mit Homers jahrtausendealten Versen erzählt er von den Abenteuern des listenreichen Odysseus, vom Trojanischen Pferd und vom Zyklopen, von Circe und den Sirenen, und im nächsten Moment schon wird der große Held der Antike zum kleinen Helden des modernen Alltags, zum Jungen, dem Mutters selbstgestrickter Schal am Hals kratzt oder zum Ehemann, der mal wieder mit seinen Kumpeln um die Häuser ziehen will.

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Virtuos und mit imaginärer Kraft
Yehuda Almagor brilliert in der KulturSchmiede mit „JederMannHeld. Eine Odyssee"

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WESTFALENPOST 02./03.10.2006

Arnsberg. Ein langes Seil, ein steiles metallbeschlagenes Dreieck, eine kleine Puppe und ein ganz großer Schauspieler von zarter Statur - das war der Stoff, aus dem großes Theater entstand. Die Rede ist von Yehuda Almagors sich jeder Klassifizierung widersetzendes Stück „JederMann-Held. Eine Odyssee", 60 Minuten lang dem Publikum alles gab, weil der Akteur alles gab.

Seine Handlung wiederzugeben ist nicht eben leicht. Beginnen tat es mit einem scheinbar launig-lässigen conferencieartigem Auftritt des Schauspielers und Regisseurs, der, beredt, charmant und augenzwinkernd, die vermeintlichen ursprünglichen Inszenierungspläne schilderte, über die Vorteile einer gelben Dreiecksbadehose, in der man ganze Länder erobern könne, reflektierte und die ehrgeizigen bühnentechnischen Pläne referierte.
Das alles wäre möglich gewesen, wenn es nur eine Spieluhr, und zwar eine altmodische gegeben hätte. Enden tat es mit der Erinnerung an eine
Schülertheateraufführung der Odyssee in Israel, bei der der Held, mutmaßlich Almagor selbst, kläglich im Text stecken blieb und sich vor seinem Vater blamiert glaubte und doch, getröstet von Mitschülern, am Ende den Applaus des Publikums entgegennahm.

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Leipzig - LVZ 11. Juni 2007
In den Fluten des Erzählens

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Faszinierender Erzähler, Komiker, Philosoph.
Grandioses Theater mit Yehuda Almagor im Lindensfels Westflügel

Ein großes, schräg abfallendes und stählernes Dreieck nimmt die Mitte der Spielfläche ein. Der Mann, der im Spot nach vorn tritt, wirkt angesichts des Monstrums im Hintergrund verloren. Wie ein Schuljunge erzählt Yehuda Almagor, wie er sich den Anfang seines Gastspiels im Westflügel der Schaubühne Lindenfels vorgestellt hätte. Dabei gerät er immer mehr in Euphorie, geht mit seiner Schilderung körperlich mit.
Spätestens als das Dreieck sich drehen, abheben und aus dem Saal fliegen sollte, weiß das Publikum, dass er es nicht ganz ernst gemeint haben kann. Er schließt lapidar mit der Entschuldigung, dass der Vorgang zuviel Krach gemacht hätte und schlägt gleich noch eine abstruse Alternative als Beginn des Stückes „JederMannHeld. Eine Odyssee" vor. Dann beschließt er, in der Mitte anzufangen - und hat sich wie nebenbei dem Objekt genähert.
Von da an erzählt und spielt der Künstler vom Teatron Theater Arnsberg auf eindrückliche und besondere Weise die Geschichte des Heimkehrers Odysseus, verwebt mehrere Erzähl-Ebenen miteinander. Ein Vater erzählt dem Kind vor dem Einschlafen die Abenteuer des Griechen. Eigene Erinnerungen aus der Kindheit fließen mit ein: Die Mutter, die wie Penelope strickend auf den Vater wartet, der nicht nach Hause kommt. Die Schulzeit, in der die Odyssee als Schultheateraufführung gespielt wird.
Schließlich die direkte Ebene: Der Spieler kommuniziert mit dem Publikum, flechtet Bonmots und Anekdoten ein und kommentiert sein Tun. Alle Varianten, geschickt miteinander verwoben und doch als Brüche wahrnehmbar, spiegeln nicht nur inhaltlich die Irrfahrt wider. Das Publikum wird von den Wellen des Erzählens hin und her geworfen und erlebt so eine eigene Odyssee.

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Kartenbestellung

Karten: Stadtbüro Arnsberg, Alter Markt 15, Alt-Arnsberg, Tel. 02931 893 1143 und an der Abendkasse in der KulturSchmiede Arnsberg, Apostelstr. 5, Alt Arnsberg, Tel. 02931 23471 (ab 1 Stunde vor den Vorstellungen)

Das TEATRON THEATER wurde 1991 von Yehuda Almagor und Ulla Almagor gegründet. Die Suche nach neuen Ausdrucksmöglichkeiten im Austausch mit anderen Kunstsparten ist Ziel und Weg des TEATRON THEATERs. Es verbindet klassisches Schauspiel mit Elementen des Figuren- und Objekttheaters. Ebenso wird seine Arbeit durch den Austausch mit dem Tanz- und Musiktheater und der bildenden Kunst bestimmt.
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Teatron Theater wird seit 1997 kontinuierlich projektbezogen gefördert durch die Stadt Arnsberg und