Frankenstein – eine Annäherung (Arbeitstitel)

Ein Theaterlabor über Fragen zur Identität des Menschen im Spiegel künstlicher Intelligenz

Premiere: 22. Juli 2022, 20 Uhr, KulturSchmiede Arnsberg
Weitere Vorstellungen:
23. und 24. Juli 2022, 20 Uhr, KulturSchmiede Arnsberg

In „Frankenstein. Eine Annäherung“ (Arbeitstitel) soll das Internet als zeitgenössisches Pendant zu dem von Mary Shelly in ihrem Roman „Frankenstein“ beschriebenen Monstrum verstanden werden. So wie Frankensteins Monstrum kann auch das Internet als Spiegelung der menschlichen Existenz und Identität verstanden werden: ihres Ideen- und Formenreichtums, ebenso aber auch ihrer Abgründe. Gleichzeitig bietet es auch den Nährboden für eine weitere Nachfolge des Monsters: der künstlichen Intelligenz. Diese wird nicht als Abbild der Menschen verstanden, sondern als ein ungreifbares Gegenüber, das zwar von Menschen erschaffen wird, ab dem Moment seiner Kreation aber anfängt, die Schöpfenden selbst zu formen.
Videoprojektionen, Soundcollagen, Musik sowie Bühnen-Performance kommunizieren in dieser neusten TEATRON Produktion miteinander. In episodenhafter Erzählform wechseln sich dabei szenische Momente, filmische Narration und Live-Hörspiel miteinander ab.
Die Bühne wird dabei zum Rechenzentrum der Geschichten selbst: Geräusche werden live hergestellt, Computer und Laptops werden von allen einsehbar bedient.

Max Gausepohl (Klangkünstler) und Daniel Almagor (Videokünstler) vom Detektor-Kollektiv Hamburg bei der Arbeit in der Kulturschmiede Arnsberg

Das Projekt wird gestaltet als multimediales Theaterlabor und durchgeführt in Kooperation mit vier Künstler*innen aus dem Bereich Videokunst, (3D)-Animation und Klangkunst/Sounddesign einer Ateliergemeinschaft aus Hamburg. Denn die Auseinandersetzung mit neuen Themen bedeutet für das TEATRON THEATER auch immer die Erforschung neuer ästhetischer Ausdrucksformen. So entsteht diese Produktion als Teil einer dreijährigen Konzeptionsförderung des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, die dem TEATRON THEATER zugedacht wurde, und die ausdrücklich dem Entwickeln von neuen Konzepten und Ausdrucksformen gewidmet ist.

Mitwirkende:
Detektor-Kollektiv Hamburg: Daniel Almagor (Videoprojektionen, Animationen, Text), Max Gausepohl (Klangkunst, Sounddesign), Ada Grüter (Videoprojektionen, Kostüme, Text)
sowie Robert Craven (Bühnenausstattung)

Künstlerische Leitung: Yehuda und Ursula Almagor

Ticketpreis: 21 € und 10 € (ermäßigt)

Ticketlink reservix: https://www.reservix.de/veranstaltungskalender?city=arnsberg&q=arnsberg+teatron

Karten sind erhältlich ab sofort in der Buchhandlung Sonja Vieth und allen reservix-Vorverkaufsstellen https://teatron-theater.de/hauptseite/vorverkauf/ sowie online unter www.reservix.de  oder an der Abendkasse in der Kulturschmiede Arnsberg, Apostelstraße 5, 50821 Arnsberg

Foto: Ursula Almagor